Der Turm

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Reinsdorf ist eine von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde in Westsachsen südöstlich von Zwickau. Als die Steinkohle im 19. Jahrhundert für die aufblühende Industrie immer wichtiger wurde, begann auch hier der kontinuierliche Abbau. Waren es 1805 noch 7 Schächte mit einer Teufe von maximal 24 Metern, stieg die Zahl auf über 30 an, die z.T. mehr als 1000 Meter tief waren. 1978 wurde die Förderung im Zwickau - Oelsnitzer Revier und damit auch in Reinsdorf eingestellt. Der Schacht II der Gewerkschaft Morgenstern wurde vor dem Verfall gerettet und wird seit 1999 vom Heimatverein Reinsdorf als Heimat- und Bergbaumuseum betrieben. Der gemauerte Förderturm ist das Logosymbol der Reinsdorfer Bergsänger.